Welche Ladekabel eignen sich für den neuen e-Golf ?

E

egolf14

Gast
#1
So es kann losgehen ;)
Viel Spaß.


von Elektromobilitaet :

Können wir ein neues Thema aufmachen?: "Welche Ladekabel eignen sich für den neuen e-Golf?"

Greife mal vorweg: NRGkick mit 3 Phasen und 11 oder 22 A sollte gehen, oder?
 
#2
Rene's "Saftbeschleuniger" müsste auch 2 Phasig funktionieren. Die bisherigen "üblichen Verdächtigen" (Mennekes/Volvo/original VW...) sollten eigentlich auch funktionieren, halt bloss mit 1-Phasigem Laden.
 
#3
Super, extra Thema, Danke!

Ich frag mich noch, ob ich 11kW (16A) oder 22kW (32A) Kabel wähle.
11kW ist leichter. Aber ich nehme es nur 5 Mal im Jahr mit. Typ2 ist wohl unterwegs auf Langstrecke die erste Wahl.
Oder ist abseits der Autobahn, bei der nächsten Bäckerei eher eine Drehstromdose, wenn überhaupt?
Im Hotel reicht auch Schuko. Dann könnte ich auch noch vom GTE das Einphasen-Kabel mit 3,7kW mitnehmen.
Die 2 Phasen mit 16A brauche ich wohl nur, wenn mal kurz (meist im Winter) die Sonne kräftig scheint und ich diese Energie ins Auto laden möchte.
Naja, da nehem ich wohl eher das 22kW. Ist ja dann doch eher in der Garage und dann können auch Gäste mal laden, die 22kW brauchen.

22kW ist dicker, minimal weniger Verluste und vielleicht kommt in Zukunft mal ein 22kW Lader in einem e-Auto?
Aber ist das Kabel dann in 5-10 Jahren überhaupt noch kompatibel von der Kommunikation her?
Wie seht Ihr das?
11 oder 22kW für den e-Golf kaufen?

P.S.:Irgendwas ist wohl bei der Planung falsch gelaufen. Sonst gäbe es nciht so viele Kabel-Konfigurationen. - Anderes Thema.
 
#4
Adi said:
Rene's "Saftbeschleuniger" müsste auch 2 Phasig funktionieren. Die bisherigen "üblichen Verdächtigen" (Mennekes/Volvo/original VW...) sollten eigentlich auch funktionieren, halt bloss mit 1-Phasigem Laden.
Stimmt - sind alle 3 Pin's belegt - kommt ganz auf die Dose am Fahrzeug an wie viel er abgreift. Beim Tesla sind es 3 Phasen und 22 kW.
 
E

e-Golf_70794

Gast
#5
Zukunftssicher ist ein dreiphasig belegtes Kabel - es sei denn, die Industrie erfindet wieder einen neuen Standard. Ich hatte schon das Problem, dass mein 1-phasiges Typ 2-Kabel an AC-Säulen nicht funktioniert hat, weil es nur auf 16A ausgelegt ist, die Säule aber offenbar ein 32A-Kabel als Limit hatte.
 
#7
Muss ja doch noch mal meinen Frust über die vielen Kabel los werden:

Man sollte E-Autos so bauen, dass sie bei 1-phasigen Kabeln max. 10A ziehen und bei 3-Phasigen max. jeweils 16A.
Dann könnte man einfache Schuko und Drehstromkabel verwenden.

Für alles andere dann kodierte Kabel mit teurer Elektronik. Mir konnte noch keiner Erklären, was das Ganze soll mit dem Aufwand. - Sorry.
 
M

Maverick78

Gast
#8
Der Grund ist halt einfach die unterschiedlichen Leistungsstärken der Säulen.
Eine Säule muss wissen, welches Kabel angeschlossen wird. Sonst pumpt sie im Fehlerfall 43kW durch ein 11 kW Kabel. Was dann passiert kann sich jeder ausmalen. Alternative wäre unterschiedliche Stecker je nach Leistungsklasse wie bei CEE. Das heisst wieder Adapterschlepperei mit Zwischensicherungen. Das ist einfach nicht zeitgemäß und nicht alltagstauglich.
Dazu die Fahrzeugkommunikation um auf Netzengpässe reagieren zu können. Viel Elektronik ist da nicht im Spiel, sondern nur ein paar Codierwiderstände und eine PWM Signal. Nur so ist es möglich ganze Parkhäuser zu elektrifizieren.
 
#9
Nee, stimmt ja nicht:
Wenn ein uncodiertes Kabel mit 3 Phasen angeschlossen wäre, würde sich das Auto nur 16A pro Phase gönnen.
Die Ladesäulen "pumpen" den Strom ja nicht durch, sondern das Auto "zieht" den Strom , den es haben will.

Ok, habe eben gelesen, dass in Finnland keine 10A, sondern nur8 A an dem mitgelieferten Ladegerät eingestellt werden sollte.
Vielleicht ist der Grund ja länderspezifisch.
Alleine für Deutschland ist en nicht zu verstehen.
 
M

Maverick78

Gast
#10
Genau deswegen gibt es ja die Codierungen.
13, 20, 32, 63A
Wie hätte man es sonst lösen sollen? Alternativ alles auf 63A auslegen und jeder schlepp minimum ein 10mm² Kabel mit sich rum ist sicherlich nicht nett für unsere Frauen.
Kompliziert ist definitiv was anderes als so ein kleiner Kabelwiderstand.
 
#12
Glaube Ihr habt das nicht genau gelesen, was ich oben schrieb. Weiß nicht, wie ich es anders erklären soll.

Es geht auch nicht darum, dass es kompliziert ist, sondern dass man so viele Ladekabel für alle Eventualitäten braucht.

Wenn es nach mir ginge, hätte ich nur ein
- Typ2 Kabel, natürlich codiert
Ansonsten nehme ich aus meinem Bestand ein Schukokabel, und ein Drehstrom - Kabel und gut ist.

Sehe weder in einer festen, noch in einer mobilen Ladestation einen Sinn.
 
E

e-golfer

Gast
#13
Du kannst einem e-Golf sagen, wie viel er ziehen soll (Einstellung, Maximaler Ladestrom). Also ein Kabel, das die maximale Stromaufnahme des e-Golfs (die ja irgendwie die minimalste aller e-Autos ist)kann. Das ist das Teil, das VW für 145€ 1-Phasig und nun glaub 175€ 2-phasig anbietet. Damit kommst Du unterwegs ganz lässig aus.
Daheim mit der seienmässigen ICCB an Schuko, auch alles gut.
 
#14
Wenn ich Dich richtig verstehe: Für unterwegs Typ2-Kabel und zu Hause ser. Kabel an Schuko.

Kann aber dann nicht bei Kunden oder Versandten an Drehstrom laden, mit 7,4kW.

Das ist doch der Mist: Wenn man flexibel sein will braucht man viele Kabel und Adapter.
- Typ 2 für unterwegs, für Schnellader, Gleichstrom, öffentl. Ladestationen
- Mitgeliefertes Kabel für Schnarchladung an Schuko über Nacht im Hotel oder zu Hause um die Spitzen der PV-Anlage zu kappen (70%-Regelung)
- Drehstromkabel, also mobiele Ladestation für unterwegs oder zuHause schnell zu laden.
 
E

e-golfer

Gast
#15
Also ich mach das einfach so: ich habe eine 11kW Wallbox mit dem 32A Betterman Kabel in der Garage. Das bleibt immer da, da mein Fahrprofil jeden Abend Vollladen bedeutet, deswegen stresse ich den Akku ja ganz ordentlich.

Im Kofferraum habe ich das Zeugs, das VW mitliefert.

Gleichstromlader (CCS, max. 40kW) haben das Kabel immer selbst, da brauchst Du nichts dabei haben.

Damit bin ich unterwegs immer ausgerüstet (OK, ich fahre extrem selten aus dem sicheren Radius um meine Wallbox raus)
 
#17
Genau, die Praxis wird es zeigen. Bei mir ist das ich Zuhause ein festes Typ2 an der Ladebox habe, diese ist z.Z. mit 11kW Zuleitung; reicht also noch zwei e-Golf Generation. Unterwegs = lange Strecken eh nur CCS mit festen Kabel. Das mitgelieferte Typ2 Kabel nur noch selten an öffentlichen Säulen, zuletzt vor mehreren Wochen. ICCB nur bei e-Auto treffen um den e-Golf nebenbei oder über Nacht vollzuladen, also 1 bis 2 mal im Jahr.
Du siehst, in der Praxis über 90% feste Kabel die man nicht mal richtig verstauen muss, da sie ihren Platz ja garnicht verlassen.
P.S.
Und das bei 42.000km in 25 Monaten
 
#18
Ich habe am Anfang noch relativ oft am Wochenende den Ziegel genutzt, aber schon seit Weihnachten einfach im Kofferraum in einer Klappbox. Seit dem denke ich mir, dass ich den doch mal weg packen sollte, weil ich fast nur noch Typ2 oder CCS lade. Und je besser die Temperaturen werden, desto besser wird auch die Reichweite; zudem wachsen hier in Franken die 22kW Ladestation fast wie Pilze. Also schätze ich, der Ladeziegel wird in den nächsten Wochen entweder wieder unter den Ladeboden oder zusammen mit den Winterreifen im Keller verschwinden.
 
M

Maverick78

Gast
#19
Ich habe den Schuko ICCB glaub seit 1 Jahr nicht mehr benutzt, da alle Ladesäulen im Umkreis auf Typ2 umgerüstet wurden und die Autobahnen mit CCS Säulen. An CEE per Adapter habe ich noch nie geladen. Das Geld für die Adapter, die ich aus Angst gekauft habe, sind rausgeworfenes Geld.
 
#20
Vergesst nicht, was der wahre Grund war, weshalb VW den doppelten Kofferraumboden eingeführt hat... :D
Mit den Übergangskabeln hab ich schon angefangen, bevor ich den e-Golf hatte, damit ich auch wirklich möglichst überall laden kann. Immerhin war mittlerweile jedes schon mindestens einmal im Einsatz. Jetzt habe ich meistens den Mennekes Knochen und das Typ 2 Kabel im normalen Kofferraum. Die restlichen Übergänge brauche ich höchst selten.
 

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