Reichweite erhöhen durch Softwareeingriff

#1
Hallo!
ich weiß nicht ob dieses Thema schon hier besprochen wurde.
ich habe nun schon von 2 Seiten gehört 1x mein Händler und 1x Manufaktur Dresden das die Batterie vom E Golf nur zu c&a. 60 % geladen werden kann bzw. ausgelastet ist. Die anderen 40% werden nicht abgerufen. Das schont angeblich die Batterie. Nun sagte man mir das man mit einem Eingriff in die Software auch die restlichen 40% abrufen könnte. Das würde die Reichweite deutlich vergrößern. Angeblich auf 500km.
Das wäre ja was feines. (y)
Habt ihr so was auch schon gehört?
Lg Erik
 
#2
Vielleicht haben ja alte und neue e-Golf die selbe Batterie ;) wenn du einen Weg gefunden hast, bitte melden, da würde ich doch auch gerne etwas mehr Reichweite in meinen 190er programmieren. So ca. in 3.5 Jahren dann, wenn die Werksgarantie vorbei ist oder später, wenn die Batteriegarantie dahin ist.
Denkbar wäre es schon. Tesla macht ja das schon lange.
 
#3
Nein Batterie ist beim 300er von Samsung nun. Früher war Panasonic drinnen.
Ich hoffe die haben nicht die Probleme wie bei den Smartphones :unsure:
wie gesagt ich habe es nur gehört. Aber für mich schon plausibel damit die Batterie geschont wird.
 
#4
Lithium Ionen - Batterien werden immer nur teilweise genutzt. Bei PV - Hausanlagen oft nur zu 50%.
Unser Land geht hier von einer Förderung der nutzbaren Werte aus. Bei einer 10kWh - Anlage werden nur 5kWh genutzt und gefördert.
Die Lebenszeit nimmt bei höherer Entnahme extrem ab. So nehme ich an, dass die angegeben kWh, die zu nutzende Energie ist.
Siehe auch https://electronics.stackexchange.c...-lithium-batteries-to-maximise-their-lifetime
Eine Tiefenentladung würde einen Lithium Ionen - Akku zerstören.
 
E

egolf14

Gast
#5
Ich traue VW ja viele Gemeinheiten zu. :D
Aber nicht, dass die mit einer legalen Software,
oder überhaupt mit einer Software (wie GetNet) ein Update der Batterie hinbekommen.

Aber 40 % Reserve haben auch nichts mit der Schonung der Batterie zu tun.
Möglich wäre, dass doch zusätzliche Akkupacks verbaut wurden sind, die nachträglich abrufbar wären.
 
#6
Neue Batteriezellen von Samsung SDINach dem alltagsfernen Neuen Europäischen Fahrzyklus soll der e-Golf nun bis zu 300 statt wie zuvor 190 Kilometer weit fahren. Das gelingt durch eine Steigerung der Speicherkapazität von 24,2 auf jetzt 35,8 kWh (brutto). Zur Nettokapazität gibt es leider keine offiziellen Angaben. Die Baugröße der Batterie bleibt dabei unverändert. Lediglich der Akku bringt mit 345 Kilo nun 25 kg mehr auf de Waage. Hatte VW in der ersten Generation des e-Golfs noch auf Zellen von Panasonic (25 Ah pro Zelle) gesetzt, werden jetzt Batteriezellen von Samsung SDI (37 Ah pro Zelle) verbaut. Die Gesamtanzahl bleibt mit 264 Zellen unverändert.

von: https://www.electrive.net/2017/04/05/stromer-kompromiss-neuer-vw-e-golf-im-fahrbericht/
 
E

egolf14

Gast
#7
Herbert weißt du zufällig ob die 264 Zellen unverändert gegenüber dem 190ger verbaut werden ?
Ist es wie beim 190 ein "Block" ?
Bei der Werksbesichtigung in Dresden konnte man merkwürdige "Packs" sehen, die an der Karosserie an den unterschiedlichsten Stellen und in verschiedenen Größen verbaut waren . Alle hatten noch lose Kabel dran hängen und die Batterie wie sie beim 190ger zu sehen ist, war noch nicht eingebaut.
Leider war Fotografieverbot . Wofür könnten die Packs sein wenn es sich nicht um Batterien handelt ?
 
E

e-golfer

Gast
#8
Hallo zusammen.
Die SDI-Zellen werden als Module zusammengepackt. Es sind genausoviele Module wie bisher und sogar optisch die gleichen Module. 40% Reserve ist bullshit. 8-12% ist realistischer.
264 Zellen mit 37Ah ergibt 9768Ah. Mit einer Zellspannung von 3,65V kommen zufällig 35,6kWh raus....

Ich meine, hier hat schon jemand seinen Fahrzeugschein mit 31,xkWh gezeigt. (35,8-31,5)/35,8 ergibt ca. 12%, davon tippe ich 4% am oberen Ende und 8% am unteren. 4% sind die Reserve für Zellschädigung, und 4% unten dann noch, um das Schlüsselhopsen von den Bahngleisen hinzubekommen.

@Bernhard, kannst Du die "Packs" näher beschreiben? Größe, Material, Anbringungsort im Auto?
 
E

egolf14

Gast
#9
Wie schon gesagt waren die an der Karosserie angebracht.
Ob die K. zu dem Zeitpunkt auf dem Rücken lag kann ich nicht 100%tig sagen.
War aber noch ziemlich am Anfang der Produktion.
Waren ca. 20 in verschiedenen Größen in fester Folie (gelb oder orange) eingeschweißte Packs.
Und Kabel mit Stecksystem hing dran.
Beim 190ger soll es ja eine geschlossene Einheit sein die in einem "Block" von unten dran geschraubt wird.
Anhand der Bilder vom Selbststudienprogramm 530 kann ich nichts ähnliches erkennen.
 
E

egolf14

Gast
#10
update: René hat die Dinger auch gesehen !
Es gibt sie also, nur wofür ?
Wenn es sich um zusätzlichen Speicher handelt wie viel kw könnten das sein ?
 
#11
Die nutzbare Kapazität ist bei e-Autos 85% - 90% (außer Tesla Model S 60). Üblicherweise werden ~5% am unteren Ende der Spannungskurve ausgelassen, da dort die Leistung wegen des niedrigen Stroms nicht so toll ist und 5% - 10% am oberen Ende. Das soll vor allem davor schützen, dass der Akku voll geladen bei höheren Temperaturen steht. Damit hat vor allem Nissan in Kalifornien schlechte Erfahrung gemacht. Ein weiterer Grund den Akku nicht ganz voll zu laden ist die Ladezeit. Die letzten 2% - 3" dauern nochmal viel länger. Ich fahre jetzt schon seit über 30.000km mit einem S-Pedelec und habe mir auch schon 3 Zusatz-Akkus gebaut. Ich lade die Akkus auch nur bis 95% außer ich fahre eine sehr lange Tour und benötige die volle Kapa. Die letzten 5% spare ich mir auch, da im unteren Bereich die Spannung viel zu stark einbricht und der "Druck" fehlt. Zu einer Tiefenentladung wird es so gut wie nie kommen, da Vorher nicht genug Kraft ist ein Auto bewegen. Zu Tiefenentladungen kommt es nur wenn das Auto mit wenig Kapa lange stehen bleiben würde und "kleine" Verbraucher diesen "leer saugen". Allerdings verhindert das BMS dieses.

Das nur 60% genutzt werde halte ich für ein Gerücht. Ich weiß von BWM Ingenieuren, dass die beim i3 zusätzliche Kapa freischalten können. Das sind aber nur ein paar % und wird nur gemacht wenn der Akku schon deutlich Reichweite verliert.
 
#12
e-golfer said:
Hallo zusammen.
Die SDI-Zellen werden als Module zusammengepackt. Es sind genausoviele Module wie bisher und sogar optisch die gleichen Module. 40% Reserve ist bullshit. 8-12% ist realistischer.
264 Zellen mit 37Ah ergibt 9768Ah. Mit einer Zellspannung von 3,65V kommen zufällig 35,6kWh raus....

Ich meine, hier hat schon jemand seinen Fahrzeugschein mit 31,xkWh gezeigt. (35,8-31,5)/35,8 ergibt ca. 12%, davon tippe ich 4% am oberen Ende und 8% am unteren. 4% sind die Reserve für Zellschädigung, und 4% unten dann noch, um das Schlüsselhopsen von den Bahngleisen hinzubekommen.

@Bernhard, kannst Du die "Packs" näher beschreiben? Größe, Material, Anbringungsort im Auto?
Gerade nachgeguckt: Bei mir steht im Fahrzeugschein: BATTERIEKAPAZIETÄT 35,8 KWH

Bei den ersten 300ern stand ja tatsächlich noch 31,5 drin...
 

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